Meine 10 Geheimnisse über ein gutes Leben in den Wechseljahren
Wechseljahre, Stress, innere Unruhe – und das Gefühl, gegen das Leben zu kämpfen?
Dann ist dieser Text für dich...
Ich stand im Wasser im Infinitiy Pool im Ayurpura Engel in den Dolomiten. Getragen. Leicht. Im Rhythmus meiner Bewegung.
Kein Druck. Kein Müssen. Nur dieser Moment.
Und plötzlich war sie wieder da – diese Erinnerung die wir immer wieder brauchen:
Das Leben ist kein Kampf. Es ist ein Fluss.
Gerade in den Wechseljahren verlieren viele Frauen genau dieses Gefühl. Der Körper verändert sich. Emotionen werden intensiver. Stress nimmt zu. Und statt im Flow zu sein, fühlt es sich oft an wie ein ständiges Gegen-den-Strom-Schwimmen.
Doch es geht auch anders.
Meine Wendung: Vom Funktionieren zurück ins Fühlen
2022 habe ich mir schon einmal die eine Frage gestellt, die alles verändert hat:
Was soll mein 90-jähriges Ich einmal über mein Leben sagen können, damit ich wirklich erfüllt und glücklich war?
Die Antwort war klar:
So wie bisher – nicht.
Mein Job als IT-Projektleiterin bei Daimler Trucks hat mich nicht erfüllt. Eher leer und unglücklich gemacht.
Ich war im Kopf, im Funktionieren, im Druck.
Und genau das kennen viele Frauen in den Wechseljahren:
Ein Leben im Außen – während innen alles nach Veränderung ruft.
Also habe ich 2023 gekündigt und bin meinem Herzen gefolgt.
Zurück zu meiner Leidenschaft: Gesundheit, Stressmanagement, mentale Stärke – und die Vision, Frauen in den Wechseljahren zu begleiten.
Der Moment am Meer, der mir gezeigt hat: Du bist auf dem richtigen Weg
Ich reiste zurück nach Adelaide in Australien – meinem ganz persönlichen Kraftort. Dort durfte ich über sieben Jahre leben, lieben und studieren, und er hat sich für mich immer wie ein Stück Zuhause angefühlt.
Im März 2023 saß ich an einem sonnigen Tag allein auf einer Bank am Meer. Alles war still, ruhig und gleichzeitig so tief verbunden – mit mir selbst und dem Leben um mich herum.
Ich schloss die Augen und sagte:
„Universum, gib mir ein Zeichen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“
Als ich die Augen öffnete, geschah es:
Delfine sprangen vor mir im Wasser.
Genau in diesem Moment.
Die Bedeutung der Delfine – und warum sie perfekt zu den Wechseljahren passt
Delfine stehen für Leichtigkeit, Lebensfreude, Intuition und den natürlichen Flow des Lebens.
Sie erinnern dich daran, dass du nicht kämpfen musst – sondern dich tragen lassen darfst.
Gerade in den Wechseljahren ist das entscheidend: Weniger Druck. Weniger Kontrolle. Mehr Vertrauen.
Auch Wale symbolisieren tiefe innere Weisheit, emotionale Stärke und Urvertrauen.
Und genau das brauchst du in dieser Phase deines Lebens.
In diesem Moment wusste ich:
Ich bin auf dem richtigen Weg. Und ich darf loslassen.
Wie ich das geschafft habe, erfährst du jetzt...
Ich glaube feste daran, dass du auch wieder im Flow des Lebens fließen kannst...
Wechseljahre & Stressbewältigung: 10 Wege zurück in deinen Flow
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn alles irgendwie schwer wird.
Wenn du funktionierst – aber dich selbst dabei ein Stück verlierst.
Gerade in den Wechseljahren passiert genau das so oft.
Und genau deshalb möchte ich diese 10 Dinge mit dir teilen.
Nicht als Regeln. Sondern als liebevolle Erinnerungen.
1. Akzeptiere den Moment, wie er ist
Ich habe lange gedacht, ich müsste erst alles „in den Griff bekommen“, damit es mir besser geht.
Heute weiß ich: Es beginnt genau andersherum.
In dem Moment, in dem ich aufgehört habe, gegen das anzukämpfen, was gerade ist, wurde es leichter.
👉 Für dich im Alltag:
Wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir wünschst, halte kurz inne und frage dich ganz sanft: „Was ist gerade trotzdem möglich?“
2. Entscheide dich bewusst für Liebe statt Angst
So viele Gedanken, die wir haben, kommen aus Angst.
Angst, nicht zu genügen. Angst, die Kontrolle zu verlieren.
Ich kenne das so gut. Aber jedes Mal, wenn ich mich bewusst für Vertrauen entscheide, verändert sich sofort etwas in mir.
👉 Für dich im Alltag:
Wenn du merkst, dass dich Sorgen überrollen, halte kurz inne und frage dich:
„Wie würde ich jetzt handeln, wenn ich mir selbst vertrauen würde?“
3. Vertraue deinem inneren Kompass
Ich habe mir selbst so lange nicht mehr zugehört.
Immer im Außen, immer im Kopf. Bis ich wieder angefangen habe zu spüren. Dein Körper weiß so viel mehr, als du denkst.
👉 Für dich im Alltag:
Frag dich heute bei kleinen Dingen:
„Was würde mir jetzt wirklich gut tun?“
Und dann erlaube dir, genau das zu wählen.
4. Lass Kontrolle los – Schritt für Schritt
Ich war jemand, der alles im Griff haben wollte.
Planen. Organisieren. Funktionieren.
Aber weißt du was? Das Leben hat seinen eigenen Plan.
Und der wird oft erst sichtbar, wenn wir ein Stück loslassen.
👉 Für dich im Alltag:
Erlaube dir heute ganz bewusst, etwas nicht perfekt zu machen.
Und beobachte, was passiert.
5. Atme dich zurück ins Hier und Jetzt
Wenn ich gestresst bin, bin ich fast nie im Moment.
Ich bin irgendwo in Gedanken – nur nicht bei mir.
Und genau da hilft mir mein Atem immer wieder zurück.
👉 Für dich im Alltag:
Nimm dir mehrmals am Tag eine Minute nur für dich.
Schließe kurz die Augen und atme 5 Mal ganz bewusst tief in deinen Bauchraum ein und aus.
6. Erlaube dir, langsamer zu werden
Früher dachte ich, ich muss immer „durchziehen“.
Heute weiß ich: Mein Körper braucht etwas anderes.
Und gerade in den Wechseljahren wird das so deutlich.
👉 Für dich im Alltag:
Baue kleine Pausen ein – auch wenn es nur 3 Minuten sind.
Setz dich hin. Atme. Und sei einfach nur da.
7. Hör auf, dich zu vergleichen
Ich habe mich so oft gefragt, warum es bei anderen scheinbar leichter ist. Warum ich mich so fühle – und andere nicht. Aber das bringt dich nur weiter weg von dir.
👉 Für dich im Alltag:
Wenn du merkst, dass du dich vergleichst, stoppe kurz und frage dich:
„Was brauche ich gerade wirklich?“
8. Nimm deine Gefühle ernst – ohne Drama
Gefühle sind nicht das Problem. Sie wollen dir nur etwas zeigen.
Früher habe ich versucht, sie wegzudrücken. Heute höre ich ihnen zu.
👉 Für dich im Alltag:
Sag dir ganz ehrlich: „Ich bin gerade gestresst.“ oder „Ich bin gerade traurig.“ Und lass es einfach da sein – ohne es sofort ändern zu müssen.
9. Vertraue dem Timing deines Lebens
Ich wollte so oft, dass Dinge schneller gehen.
Dass ich „weiter“ bin. Aber rückblickend hat alles genau seinen Sinn gemacht.
👉 Für dich im Alltag:
Wenn du ungeduldig wirst, erinnere dich: „Vielleicht entsteht gerade etwas, das ich noch nicht sehen kann.“
10. Erinnere dich: Du bist nicht gegen das Leben – du bist Teil davon
Dieser Moment im Wasser… hat mir so viel gezeigt.
Du musst nicht kämpfen. Du darfst dich tragen lassen.
👉 Für dich im Alltag:
Schließe kurz die Augen und stell dir vor, du liegst im Wasser.
Du musst nichts tun. Du wirst gehalten. Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen Realität und Imagination. Mache Dir das zu nutzen.
Meine wichtigste Erkenntnis: Dein innerer Kreislauf bestimmt dein Erleben
Wenn ich auf all das zurückblicke, gibt es eine Erkenntnis, die für mich alles verändert hat:
Deine Gedanken erschaffen deine Realität.
Ich nenne es den Realitätskreislauf. Denn alles beginnt mit einem Gedanken.
Ein Gedanke löst ein Gefühl in dir aus.
Dieses Gefühl beeinflusst, wie du handelst.
Deine Handlungen wirken auf andere – und auf dein Leben.
Und daraus entstehen Erfahrungen, die wiederum deine Gedanken bestätigen.
Wenn du also häufig denkst:
„Ich schaffe das nicht“ oder „Es ist alles zu viel“, dann bleibt das nicht nur im Kopf.
Dein Körper reagiert darauf mit Anspannung. Auch dein Geist wird enger, schwerer, schneller überfordert. Emotional rutschst du eher in eine belastete, negative Grundstimmung.
Oft ziehst du dich dann zurück, reagierst empfindlicher oder bist schneller gereizt – und genau diese Signale kommen auch im Außen an und werden dir gespiegelt. Dadurch entstehen Erfahrungen, die deine inneren Überzeugungen scheinbar bestätigen und sich als wiederkehrende Glaubenssätze festigen.
So baut sich ein Kreislauf auf, der sich immer wieder selbst verstärkt – eine Art negative, selbsterfüllende Prophezeiung, die dein Erleben prägt und dich in genau diesem Muster hält.
Aber – und das ist das Schöne daran:
Du kannst diesen Kreislauf bewusst ins Positive verändern.
Wenn du beginnst, neue Gedanken zu wählen –
sanftere, unterstützendere, liebevollere – dann verändert sich etwas in dir. Du fühlst dich ruhiger. Du handelst anders. Und plötzlich reagieren auch andere anders auf dich. So entstehen neue und vor allem auch mehr positive Erfahrungen.
Und daraus wachsen neue, stärkende Überzeugungen und Glaubenssätze.
Natürlich geht das nicht von heute auf morgen.
Und es geht auch nicht darum, immer „positiv denken zu müssen“.
Es geht darum, bewusster zu werden.
Und liebevoller mit dir selbst.
👉 Für dich im Alltag:
Achte heute einmal ganz bewusst auf deine Gedanken.
Und wenn du merkst, dass sie dich runterziehen, frage dich sanft:
„Gibt es auch einen anderen Gedanken, der mir gerade guttun würde?“
Je öfter du das machst, desto leichter wird es.
Denn dein Gehirn ist formbar. Es ist neuroplastisch.
Das bedeutet: Du kannst neue Verbindungen schaffen. Neue Wege denken. Neues fühlen.
Und irgendwann passiert etwas ganz Wunderschönes:
Dein System beginnt, dich automatisch mehr zu unterstützen als zu bremsen. Du denkst mehr positiv als negativ und stärkst Dich dadurch selbst...
Vielleicht ist genau das dein Anfang. Ein neuer Gedanke.
Ein kleiner Perspektivwechsel. Und daraus entsteht Schritt für Schritt…
dein neuer Flow. 💛
Alles Liebe von mir an Dich!
Diana
PS: Meine Geschichte, auch die mit den Delfinen, findest Du in meinem Buch "Von der Magie der Selbstverwirklichung"... Online erhältlich wo es Bücher gibt...
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